09/2021: Bodensee – Erfolgreiche Suche nach über 1 Jahr vermisster Person

Seit einem Jahr vermisster Mann tot aus dem Bodensee geborgen 08.09.21

Ein seit über einem Jahr vermisster Mann konnte am 08.09.21 im Rahmen einer gemeinsamen Übung der Wasserschutzpolizei Lindau, der Rettungshundestaffel Alpenvorland und der Firma Tauchdienste im Bodensee gefunden und geborgen werden. Bereits Mitte August wurde das Suchgebiet mithilfe zweier speziell ausgebildeter Suchhunde eingegrenzt, die unabhängig voneinander an zwei verschiedenen Tagen Geruchsproben des Vermissten erhielten und beide nur rund 40 Meter entfernt vom späteren Fundort anschlugen. Der angezeigte Bereich wurde nun flächendeckend mit einem Sidescan-Sonar abgesucht; der Vermisste konnte etwa einen Kilometer vom Ufer entfernt in 31 Meter Wassertiefe geortet werden, der Fund ließ sich mit der Kamera eines Unterwasserroboters bestätigen. Mithilfe des ROVs der WaPo Lindau wurde der Leichnam des Mannes aus der Tiefe geborgen, ohne Gefahr für Taucher.  
Erst die gute Zusammenarbeit der WaPo Lindau mit der RHS Alpenvorland und ihrem neu eingebundenen technischen Bereich der Tauchdienste ermöglichte den erfolgreichen Abschluss dieser aufwändigen Suche.

Dies war bereits der zweite Sucherfolg in kurzer Zeit, der durch die neue Kooperation der RHS Alpenvorland mit der Firma Tauchdienste möglich war. Selbst länger zurückliegende Vermisstenfälle lassen sich aufklären, wenn die Fähigkeiten der speziell ausgebildeten Suchhunde mit den technischen Ortungsmethoden zusammengeführt werden.

Weitere Fragen beantwortet die Pressestelle des Polizeipräsidiums in Kempten.

08/2021: Ammersee – Erfolgreiche Suche nach einem Tag vermisstem Angler

Der in der Nacht vom 26. auf den 27.08.21 im Ammersee vermisste Angler wurde bereits in der darauf folgenden Nacht gefunden. Durch den Einsatz eines speziell ausgebildeten Suchhundes der Rettungshundestaffel Alpenvorland konnte das Suchgebiet am Abend genau eingegrenzt werden; die Münchner Firma Tauchdienste suchte im Anschluss den angezeigten Bereich bei Aidenried mit einem Sidescan-Sonar ab. Nach insgesamt nur sechs Einsatzstunden wurde der Vermisste am 28.08.21 nachts um 01:30 Uhr in fünf Meter Wassertiefe geortet, seine Identität ließ sich mit einer Unterwasserkamera zweifelsfrei bestätigen.

Weitere Fragen zu diesem Fall beantwortet die Pressestelle der Polizei.

Seit kurzem wird die Rettungshundestaffel Alpenvorland um einen neuen Teambestandteil verstärkt: die Firma Tauchdienste aus München hat sich auf die Suche nach im Wasser vermissten Personen spezialisiert und ergänzt mit ihrer Technik zur Unterwassersuche die Arbeit der RHS Alpenvorland. Die Bündelung der jahrelangen Erfahrungen auf beiden Gebieten eröffnet neue Möglichkeiten bei der Vermisstensuche, wovon besonders die Angehörigen profitieren; die Verbindung von Mantrailing mit kundigen Hundeführern und gut geschulten Hunden zusammen mit bewährter Ortungsechnik unter Wasser führt schneller und sicherer zum Erfolg.

06/2018: Ammersee – Erfolgreiche Suche nach 8 Tage vermisstem Segler

Nach 1,5 tägiger Suche konnte ein im Ammersee vermisster Segler gefunden werden

Pressemitteilungen der Polizei zu diesem Vorfall:02.07.2018, PP Oberbayern NordVermisster Segler aufgefunden

DIESSEN AM AMMERSEE, LKRS LANDSBERG.

Ein seit dem 21.06.2018 vermisster Segler konnte heute von der Wasserschutzpolizei mit Spezialgerät aus dem See geborgen werden.
1. Pressemeldung

Segelboot kentert – 68-Jähriger vermisst »Wie berichtet, war die Segeljolle des 68-jährigen Vermissten am 21.06.2018 auf dem Ammersee gekentert und der Rentner wenig später im Wasser untergegangen. Die daraufhin unmittelbar veranlassten Suchmaßnahmen, unter Einbindung des Polizeihubschraubers, der Wasserschutzpolizei Dießen und der örtlichen Wasserwacht, führten zunächst nicht zur Auffindung des Vermissten.

Ende der letzten Woche erfolgten weitere Suchmaßnahmen, für die ein Spezialboot mit einem Sonartorpedo eingesetzt wurde. Mit diesem Spezialgerät der dafür hinzugezogenen Firma, gelang es den Körper des Vermissten in einer Wassertiefe von ca. 60 Metern zu lokalisieren.Wasserschutzpolizei gewährleistet aufwändige Bergung der Leiche


Unter Federführung der Polizeiinspektion Dießen fand heute die Bergung des Leichnams statt. Mit Hilfe des Streckenboots WSP 7 der Wasserschutzpolizei Dießen, unterstützt von der örtlichen Wasserwacht und den Kollegen der Wasserschutzpolizei bei der Polizeiinspektion Prien, die über ein spezielles Bergegerät verfügen, gelang es am späten Vormittag mittels eines Tauchroboters den Verstorbenen aus dem See zu bergen. Angehörige identifizierten den Toten noch vor Ort.22.06.2018, PP Oberbayern NordSegelboot kentert – 68-Jähriger wird vermisst

DIESSEN AM AMMERSEE.

Nachdem am Donnerstagnachmittag ein Segelboot auf dem Ammersee kenterte, wird seither ein 68-Jähriger Mann vermisst.
Der nun Vermisste aus dem Landkreis Starnberg war mit einem Bekannten am Donnerstag, 21.06.2018 in einem Segelboot beim Segeln auf dem Ammersee. Die beiden segelten bei bestehender Vorwarnung vor Starkwinden gegen 15:00 Uhr mit ihrer Segeljolle im Bereich zwischen Utting und Breitbrunn. Vermutlich bedingt durch eine Windböe, kenterte die Jolle. Beide Segler fanden zunächst Halt an dem kieloben liegenden Boot. Als der 68-Jährige jedoch versuchte ein abtreibendes Teil des Ruders zu sichern, trieb er selbst von dem Boot ab und ging wenig später unter.26.06.2015, PP Oberbayern Süd

06/2015: Schliersee – 18 Tage vermisste Person

Schliersee – Erfolgreiche Suche nach vermisster Person

7. Juni 2015 – Ein 49 Jähriger wird nach einem Badeunfall im Schliersee vermisst und bleibt trotz groß angelegter Suche verschwunden.

25. Juni 2015 – Christian Müller, Inhaber der Münchner Firma Tauchdienste, ortet mithilfe von Sonartechnik nach zweitägiger Suche den Leichnam des Vermissten in 35 Meter Tiefe.

Am gleichen Tag wird die Bergung des Leichnams unter Leitung der KPI Miesbach und Unterstützung seitens der Wasserschutzpolizei Prien geplant und durchgeführt.Weitergehende Auskünfte über diesen Fall erteilt die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

10/2014: Ammersee – 17 Jahre vermisste Person

Vermisster Segler nach 17 Jahren gefunden und geborgen

August 1997 – Ein 63-jähriger Segler wird nach einem Badeunfall im Ammersee vermisst und bleibt trotz groß angelegter Suche 17 Jahre lang verschwunden.

Oktober 2014 – Christian Müller, Inhaber der Münchner Firma Tauchdienste, ortet mithilfe von Sonartechnik nach zweiwöchiger Suche den Leichnam des Vermissten in 60 Meter Tiefe.

Eine solche Wassertiefe erschwert die Arbeit von Tauchern und birgt große Gefahren für sie; aus diesem Grund entwickelte Müller eine spezielle Vorrichtung, die es erlaubt, einen Leichnam sicher und gänzlich ohne Tauchereinsatz heraufzuholen.

Die Bergung wurde zusammen mit POK Roland Kempf von der Wasserschutzpolizei Prien durchgeführt, mit dem Müller in der Vergangenheit bereits mehrere im Wasser vermisste Personen orten und bergen konnte.

Weitergehende Auskünfte über diesen Fall erteilt die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord.

06/2013: Großer Brombachsee – 10 Jahre vermisste Person

Vermisster Segler nach 10 Jahren gefunden

Mai 2003 – Ein 43-jähriger Segler wird im Großen Brombachsee nach der Kenterung seines Bootes vermisst und bleibt trotz monatelanger Suche verschwunden.
 
Juni 2013 – Während einer Sidescan-Schulung der Wasserwacht Georgensgmünd durch die Münchner Firma Tauchdienste gelingt es, den Leichnam des vermissten Seglers zu orten.
 
In einer Einzelfortbildung des technischen Leiters der Wasserwacht Georgensgmünd sollten die Einsatzmöglichkeiten von Sidescansonar, Unterwasserroboter und Echolot sowie die entsprechende Vorgehensweise anhand einer realen Zielsetzung vermittelt werden; der Fund des seit 10 Jahren verschollenen Mannes ist eine weitere Bestätigung des angewendeten Verfahrens. Für die Suche nach dem Vermissten wurden in der Vergangenheit bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen wie der Einsatz von Tauchern, Leichenspürhunden, Sidescansonar und Echolot.
 
Der technische Leiter der Georgensgmünder Wasserwacht, Florian Förthner, und Christian Müller, Inhaber der Ein-Mann-Firma Tauchdienste, hatten die neuerliche Suche gründlich vorbereitet. Förthner, der bereits im Mai 2003 direkt nach dem Unglück an der Erstsuche beteiligt war, recherchierte noch verfügbare Informationen; unter Berücksichtigung aller Eckdaten erarbeiteten er und Müller ein Suchgebiet von 500 x 1000 Meter, auf dessen Grundlage die Wasserwacht eine detaillierte Tiefenkarte erstellte.
 
Die flächendeckende Absuche des festgelegten Areals führten Förthner und Müller Anfang Juni 2013 mit dem hochauflösenden Sidescansonar der Firma Tauchdienste durch. Zwei Tage lang steuerten sie das Boot der Wasserwacht über die zahlreichen Bahnen des Suchgebietes, wobei das Boot nie mehr als 2 Meter vom zuvor berechneten Kurs abkommen durfte: jede größere Abweichung hätte ein erneutes Abfahren der Bahn erforderlich gemacht, um eine lückenlose Erfassung des Gebietes zu gewährleisten. Der Sidescan-„Fisch“ musste dabei möglichst knapp über den Grund des Stausees geführt werden. Das Abscannen des Gewässerbodens erwies sich wie erwartet durch die Topographie der gefluteten Landschaft mit all ihren natürlichen und künstlichen Strukturen und dem damit verbundenen häufigen Wechsel der Wassertiefe von bis zu 7 Metern innerhalb kurzer Strecken als sehr anspruchsvoll, die vorliegende Tiefenkarte war hilfreich.
 
Im Anschluss an das Scannen des Suchgebietes werteten Förthner und Müller die erfassten Daten vier Tage lang akribisch aus; mehrere hundert gefundene Objekte und Anomalien des Gewässergrundes mussten nach Relevanz sortiert und klassifiziert werden. Es kristallisierten sich 10 Punkte heraus, die einer visuellen Überprüfung mit dem Unterwasserroboter (ROV) der Wasserwacht Georgensgmünd unterzogen werden sollten. Der ROV wurde zusätzlich mit einem Rundum-Sonar der Firma Tauchdienste ausgerüstet, um in dem schwierigen Gelände die Orientierung zu erleichtern und das gezielte Anfahren von Objekten auch bei den schlechten Sichtverhältnissen im Großen Brombachsee zu ermöglichen. Bereits der vielversprechendste erste Punkt auf der Liste stellte sich als der Leichnam der gesuchten Person heraus.
 
Die Bergung des Leichnams durch die Polizei wurde vom ROV der Wasserwacht und dem Rundum-Sonar der Firma Tauchdienste unterstützt. Die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Untersuchung belegen zweifelsfrei die Identität des Mannes.
 
Weitergehende Auskünfte über diesen Fall erteilt die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

09/2012: Chiemsee – 27 Jahre vermisste Person

Suche nach 27 Jahre vermisster Person im Chiemsee

Februar 1985 – Ein Schlittschuhläufer bricht am Westufer des Chiemsees in das Eis ein und ertrinkt; trotz tagelanger Suche bleibt er verschollen.

September 2012 – Die gemeinsame Durchsicht der Fallakte lieferte der Wasserschutzpolizei Prien und Christian Müller, Inhaber der Firma Tauchdienste, Anhaltspunkte, mit deren Hilfe das Suchgebiet eingegrenzt werden konnte. In einem mehrtägigen Einsatz suchte Müller den relevanten Bereich mit einem Sidescan-Sonargerät ab. Nach Auswertung der erfassten Daten wurde die lenkbare Unterwasserkamera der Priener Wasserschutzpolizei mit dem Rundum-Sonargerät der Firma Tauchdienste zur Verifikation der gefundenen Objekte verwendet; schon der erste überprüfte Punkt stellte sich als der Körper des 27 Jahre lang vermissten Mannes heraus.

Der Leichnam wurde im Zuge der Amtshilfe von Tauchern der Bundeswehr aus einer Wassertiefe von rund 50 Metern geborgen und anschließend der KriPo Traunstein übergeben. Die Bergungsarbeiten wurden von Müller und der Wasserschutzpolizei Prien durch den Einsatz von Rundum-Sonargerät und Unterwasserkamera unterstützt.

Die enge Zusammenarbeit zwischen der Wasserschutzpolizei Prien a.Ch. und der Münchner Firma Tauchdienste führte bereits im Januar 2009 zum Auffinden eines sechs Wochen zuvor in den Chiemsee abgestürzten Ultraleichtflugzeuges und im Juli 2012 zum Fund eines 8 Jahre lang ebenfalls im Chiemsee vermissten Motorbootfahrers. Zudem konnte Müller im Oktober 2011 einen 10 Jahre lang im Ammersee verschollenen Segler ausfindig machen.

Bislang galt die Suche nach lange im Wasser vermissten Personen als wenig Erfolg versprechend; diese Funde belegen jedoch, dass unter Einbeziehung möglichst vieler Umgebungsvariablen, durch die richtige Technik und vor allem die entsprechende Vorgehensweise die Möglichkeit besteht, Vermisste selbst noch nach Jahrzehnten finden zu können.

Die Firma Tauchdienste hat sich auf die Suche von Personen und Objekten unter Wasser spezialisiert; darüber hinaus unterstützt der Firmeninhaber Christian Müller verschiedene Organisationen bei Suchaufgaben und schult deren Personal am Sidescan-Sonar.

Weitergehende Auskünfte über diesen Fall erteilt die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.